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Liebe interessierte und engagierte Frauen

Gerne senden wir Ihnen/dir das neue Programm und freuen uns, Sie/dich an einem oder mehreren Anlässen begrüssen zu dürfen! Der interkulturelle Frauentreff ist für alle interessierten Frauen (Frauen mit Migrationshintergrund und Schweizerinnen) offen!

Wir treffen uns jeden Donnerstag zwischen 9.00 und 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus (liegt zwischen dem Parkplatz der reformierten Kirche und Spitalparkplatz).

Kinder sind herzlich willkommen und werden von einer Fachfrau betreut.


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Liebe interessierte und engagierte Frauen

Gerne senden wir Ihnen/dir das neue Programm und freuen uns, Sie/dich an einem oder mehreren Anlässen begrüssen zu dürfen! Der interkulturelle Frauentreff ist für alle interessierten Frauen (Frauen mit Migrationshintergrund und Schweizerinnen) offen!

Wir treffen uns jeden Donnerstag zwischen 9.00 und 11.00 Uhr im Kirchgemeindehaus (liegt zwischen dem Parkplatz der reformierten Kirche und Spitalparkplatz).

Kinder sind herzlich willkommen und werden von einer Fachfrau betreut.

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ausflug1Wir möchten am 23.Juli 2015 einen Ausflug in den Tierpark Dählhölzli in Bern machen und dort den Tag zusammen mit euch und eurer Familie verbringen.

Der Ausflug findet bei jedem Wetter statt und ist für den ganzen Tag geplant.

-Pic-Nic aus dem Rucksack (Essen nimmt jede Person selber mit)

- Bequeme Kleider und Schuhe

- Kosten: Für Familie Fr. 10.-- / für Einzelperson: Fr. 5.--

Nähere Angaben, um wie viel Uhr und wo wir uns treffen, werdet ihr nach der Anmeldung erhalten.

Bitte bei Verhinderung bis spätestens am 22. Juli telefonisch abmelden unter 079 747 33 32

Anmeldung bis 10. Juli 2015 an: Interkultureller Frauentreff „Frauen begegnen Frauen, Postfach 581, 3550 Langnau i.E. senden.

pdfDas Anmeldeformular kann mit einem Klick hier heruntergeladen und/oder gedruckt werden

OstereierOstereier dekorieren und essen mögen alle, egal aus welcher Kultur die Frauen stammen.

Hier geht's zu den Bildern.

20150226 small zumba90 Minuten wurde geschwitzt und gelacht - so macht Zumba Spass!

Weitere Bilder sind hier.

Heute war Nähen auf dem Programm und es wurde wieder ein sehr lebhafter Morgen! Es kamen auch heute wieder neue Frauen und solche, die schon seit längerem nicht mehr im Treff waren.

Hilde, unser Engel, war überall zur Unterstützung und Hilfe gefragt. Sie war während 2 Stunden dauernd am Helfen, zuschneiden und beraten! Es waren auch Frauen anwesend, die einfach zum reden kommen wollten. Chaiman hat ein kurdisches Gebäck mitgebracht, das ihr Mann zubereitet hat. Abdullah, herzlichen Dank, es schmeckte herrlich! Brigitta war mit der Betreuung von 4 Kindern gefordert. Auch Brigitta ist eine wichtige Stütze in unseren wöchentlichen Treffs, somit auch dir vielen Dank für deinen Einsatz! Diese Woche konnte schon eine neue Nähmaschine in Betrieb genommen werden, in 2 Wochen wird noch eine mehr zur Verfügung stehen, dann wird auch der Quilt bereit sein, an dem die Frauen, wenn sie warten müssen, arbeiten können.

Interkultureller Frauentreff „Frauen begegnen Frauen“, Langnau i.E. - Entstehung

Im November 2005 hat der Grosse Gemeinderat der Gemeinde Langnau einem Integrationskonzept, das von einer Arbeitsgruppe erarbeitet wurde, zugestimmt. Durch meine damalige Stelle als Sachbearbeiterin der Einwohner- und Fremdenkontrolle wurden meiner Stelle 20 % als Integrationsverantwortliche zugeteilt. Somit konnte ich auch 2 mal jährlich an die kantonale Integrationskonferenz gehen. Dort wurde einmal der Interkulturelle Frauentreff „Karibu“ von Zollikofen vorgestellt. Diese Präsentation hat mich sehr beindruckt, so dass mich die Idee, in Langnau etwas Entsprechendes aufzubauen, nicht mehr los-gelassen hat. Ich habe dann ab und zu anderen Frauen von meinem Projekt und meiner Idee erzählt. Das Problem war aber, wo und wie anfangen um Leute und Geld zu finden.

2009 kam dann plötzlich Bewegung ins Ganze. Therese Hulliger vom evangelisch-reformierten Kirchgemeinderat hat mich zu einem Gespräch eingeladen, denn bei den Kirchen ist Integration auch zu einem Thema geworden. So haben wir schon mal unsere Vorstellungen festlegen können. Erfreulicherweise vergrösserte sich unsere Gesprächsrunde von Mal zu Mal mit interessierten Frauen der beiden Kirchgemeinden und vom Organisationsteam „Flüchtlingstag“. Bei den Kirchgemeinden waren auch schon Beiträge für Integration budgetiert. Nach mehreren Vorgesprächen konnten wir im Oktober 2010 interessierte Frauen zu einer ersten Sitzung einladen. Brigitte Zeller vom Frauentreff Burgdorf haben wir gebeten, uns an einer der Sitzungen ihre Erfahrungen der Gründung eines Frauentreffs zu schildern. Für unseren Start war dies sehr wertvoll, haben wir doch eine Ahnung erhalten, wie viel Arbeit und mit welchem finanziellen Aufwand wir plus minus rechnen mussten. Der Wille, dieses Projekt ernsthaft weiter zu verfolgen bestand weiterhin. An der Sitzung vom 17. Januar 2011 beschlossen wir, im Mai alle ausländischen Frauen zu Kaffee und Kuchen einzuladen, um zu hören, ob in Langnau überhaupt bei den Frauen ein Interesse/Bedürfnis für einen interkulturellen Frauentreff vorhanden war. Die ca. 200 Einladungen, die wir an Frauen mit Migrationshintergrund verschickten, verfassten wir in verschiedenen Sprachen. Es kamen etwa 30 Frauen und 10 Kinder.
Nach diesem Vormittag waren wir überzeugt, dass in Langnau ein interkultureller Frauentreff ein Bedürfnis war. Wir baten die Frauen, ihre Wünsche und Erwartungen, die sie an einen Frauentreff haben, aufzuschreiben. Darunter waren Wünsche für Nähen, Deutschkurs, Velofahren, Austausch von Kultur, Kochen etc.

Nun lag der Ball bei uns, dieses Projekt auf die Beine zu stellen. Wie zuerst angekündigt, nach den Herbstferien damit zu starten, war nicht realistisch, mussten wir doch noch den Verein gründen, d.h Statuten erstellen, Leute für den Vorstand finden und uns auf die Suche nach Geld machen. 3 Frauen besuchten im Frühling 2011 die hilfreiche Veranstaltung „Förderung von Integrationsprojekten im Kanton Bern“. Weiter gingen mehrere Frauen in verschiedene Frauentreffs, um zu schauen, wie die sich organisieren, finanzieren und wo Probleme bestehen. Rechtzeitig haben wir es im August 2011 auch geschafft, unser Konzept inkl. Budget, das wir z.T. von Burgdorf übernommen haben, da uns ja Erfahrungszahlen fehlten, beim kantonalen Sozialamt, Abteilung Integration, einzureichen.
Am 5. Dezember 2011 haben wir dann unseren Verein mit 22 Mitgliedern gründen können. Am 20. Dezember 2011 traf von der Abteilung Integration der positive Bescheid ein, dass unser Gesuch den Förderkriterien entspricht und wir einen Beitrag von 5000.-- Franken erhalten würden.

Jetzt stand uns für das Durchstarten nichts mehr im Weg. Sofort haben wir wiederum gegen 150 Einladungsschreiben und Programme, verfasst in mehreren Sprachen, an Frauen mit Migrationshintergrund, verschickt. Vorgesehen waren Treffs alle vierzehn Tage an einem Donnerstag, von 9 bis 11 Uhr.

Und so waren wir am 12. Januar 2012 gespannt, wer da alles zum ersten Frauentreff erscheinen würde. Es kamen etwa 20 Frauen – Migrantinnen und Schweizerinnen, was uns positiv überraschte.

 Hier nun etwas zur Organisation unseres Treffs: 

2x im Jahr legen wir die Themen fest und erstellen ein Programm, das wir immer per Post an Frauen mit Migrationshintergrund verschicken. Der Treff findet heute, ausser während den Schulferien, wöchentlich an einem Donnerstag, von 9 bis 11 Uhr statt. Zu Beginn waren 2 Frauen, heute meistens nur noch eine, für die Gestaltung des jeweiligen Vormittags verantwortlich. Zusätzlich ist noch eine Frau anwesend, die die Kinder betreut. Die Themen-Vormittage beenden wir immer mit Kaffee/The und Gesprächen. Pro Frau und Vormittag werden die Helferinnen mit 50.-- Franken entschädigt. Angefangen haben wir mit vierzehntägigen Treffs. Seit August 2012 treffen wir uns nun wöchentlich. Alle 14 Tage ist Nähtreff, am letzten Donnerstag im Monat Zumba. Die restlichen Donnerstage füllen wir mit einem Themenanlass. Eine pensionierte Handarbeits- und Werklehrerin ist sehr engagiert und ist eine grosse Hilfe. Die Nähmaschinen und sehr viele Stoffreste haben wir via Such-SMS, publiziert in der BZ, gratis erhalten. Meistens kommen 10 – 16 Frauen (Ausländerinnen und Schweizerinnen) zu den Treffs. Pro Vormittag verlangen wir von den Teilnehmerinnen 2 Franken, kontrollieren aber nicht, ob der Beitrag in die Kasse gelegt wird.
Zu uns kommen auch Frauen von umliegenden Gemeinden, die an einem interkulturellen Austausch interessiert sind.

Den Deutschkonversationskurs findet seit August 2015 wöchentlich während 90 Minuten statt. Ein Angebot auf dieser Stufe fehlt aber in Langnau. Es kommen Männer und Frauen mit N- oder F-Ausweis zu dem Kurs.

 Die Highlights sind sicher: 

  • Das Engagement der Frauen seit der Gründung,
  • die grosse finanzielle Unterstützung der Kirchen, der kantonalen Abteilung für Integration und zu Beginn auch von der politischen Gemeinde.
  • Die reformierte Kirche stellt uns momentan noch die Räumlichkeiten gratis zur Verfügung, im katholischen Pfarreizentrum dürfen wir bei Bedarf die Küche und Räume gratis benützen.
  • Weiter ermöglichte uns der Check im Betrag von 5‘000 Franken, der uns im Juni 2012 vom Nabenechor der neuapostolischen Kirche, anlässlich ihres Konzerts in der Kirche, überreicht wurde, dass wir die Treffs wöchentlich anbieten können. Zwar brachte dieser Betrag unser Budget ganz durcheinander und wir mussten im Jahr 2013 dem kantonalen Sozialamt Abteilung Integration wieder einen Teil ihres Unterstützungsbeitrags zurückerstatten.
  • Seit Sommer 2015 können wir für Männer und Frauen 1 mal pro Woche einen Konversationsdeutschkurs anbieten
  • Unsere finanziellen Mittel erlaubten uns, in Zusammenarbeit mit Pro Velo Emmental, einen Velokurs anzubieten, so wie einen Schwimmkurs ins Programm aufzunehmen. Wir haben auch begonnen, jährlich einen ganztägigen Ausflug für „Kind und Kegel“ zu organisieren. 2014 ging es ins Papilorama und 2015 ins Dählhölzli.
  • Wir konnten auch Briefpapier drucken lassen.

Probleme: 

  1. Genügend Helferinnen zu finden. Viele, die sich zu Beginn engagierten, haben neu vielleicht eine Stelle gefunden, oder machen eine Weiterbildung. Auch Migrantinnen haben z.T. eine Arbeit gefunden und bleiben dem Treff fern.
  2. Genügend Motivation zum Weitermachen, auch wenn nur ein kleiner Prozentsatz der angeschriebenen Frauen von unserem Angebot profitieren. Man muss sich immer wieder sagen, die, die kommen, kommen gerne und haben Freude.
  3. Sehr aufpassen, dass nicht ein Lehrer – Schüler Verhältnis entsteht!
  4. Es war zu Beginn sehr schwierig, ein Budget zu erstellen. Hier waren wir froh, dass wir auf die Burgdorfer Zahlen zurückgreifen konnten, waren aber trotzdem ziemlich „daneben“.
  5. Frauen aus dem Balkan, auch wenn sie bei der spontanen Kaffee und Kucheneinladung Begeisterung zeigten, bleiben den Treffs fern, auch wenn wir sie in ihrer Muttersprache eingeladen haben und weiterhin 2 mal jährlich einladen.
  6. Das Problem, das nicht nur wir haben ist: Wie können wir die Frauen erreichen?

Zukunftsperspektiven:

  • Die Chance einer Vereinserweiterung mit neuem Namen, 4 Standbeinen und neuer Dynamik die daraus entsteht, positiv zu nutzen. Siehe Protokoll der Hauptversammlung v. Mai 2016, aufgeschaltet unter www.frauen-begegnen-frauen.ch.
  • Mitarbeit / Mitdenken in verschiedenen Gruppierungen, die sich mit dem Thema Migration beschäftigen.
  • Mitgliederbestand vergrössern

 

Regula Cermak, Präsidentin

 01.06.2016

In der 2. Hälfte 2014 organisierten wir zweimal einen Vormittag zum Thema „wie weiter?“. Während dem vergangenen Jahr ist uns ein wenig der Schnauf so wie auch die Motivation ausgegangen. Die Teilnehmerinnenzahlen bei den Treffs waren nicht sehr berauschend.

Wir haben uns aber entschieden, weiter zu machen. Die Frauen, die den interkulturellen Frauentreff besuchten, hatten immer Freude. Somit sagten wir uns, dass wir wenigstens für diese Teilnehmerinnen weiter machen wollen.

Erfreulicherweise ist seit Beginn 2015 ein grösseres Interesse und es besteht eine gute Durchmischung, d.h. Frauen mit Migrationshintergrund und Schweizerinnen kommen zu den Treffs! Dadurch ist gewährt, dass die Konversationssprache Deutsch ist. Die Näh-Vormittage sind sehr beliebt, was bedeutet, dass wir bald mehr Nähmaschinen anschaffen müssen. Die ersten Zumba-Lektionen im Januar wurden gut besucht. Während 90 Minuten hat uns Ana Caballero zum Schwitzen gebracht. Es herrschte eine fröhliche Stimmung!

Vielleicht sind wir langsam auf dem richtigen Weg und bieten ein Programm an, das von den Frauen geschätzt wird. Wie sagt man doch: „Beim Start eines neuen Unternehmens benötigt man 5 Jahre, bis es zu rentieren beginnt“.

Regula Cermak, Präsidentin